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"Ohne Investitionen droht der Verkehrskollaps"

IHK-Geschäftsführer Dr. Ulrich S. Soénius kommentiert das Gutachten zum Bahnknoten Köln

Köln, 7. Februar 2012. Zum heute vorgestellten Gutachten „Bahnknoten Köln - Maßnahmen
gegen den Kollaps", einer Gemeinschaftsinitiative von Land,
Deutscher Bahn AG, Nahverkehr Rheinland und Verkehrsverbund
Rhein Sieg, verweist Dr. Ulrich S. Soénius, Geschäftsführer der IHK
Köln für den Bereich Standortpolitik, Verkehr und
Unternehmensförderung, auf die Notwendigkeit weiterer Investitionen
in den Ausbau des Netzes: „Ohne Investitionen droht der
Verkehrskollaps." Besonders das Güterverkehsnetz müsse erweitert
werden: „Angesichts der Korridorpolitik der Europäischen Union mit
Vorrang für Güterverkehre ist ein Ausbau dringend erforderlich." Nach
Untersuchungen der IHKs im Rheinland werde der
Schienengüterverkehr bis 2025 um nahezu 65 Prozent zunehmen.
„Die Studie macht vor allem eines deutlich: Es geht auch auf der
Schiene nicht ohne Optimierung der Abläufe", so Soénius weiter.
Nicht nur auf der Straße, auch auf der Schiene gäbe es zunehmend
Staus, weil die Knotenbahnhöfe sowie die Zu- und Abläufe bereits
überlastet seien. „Insofern ist der Kerngedanke des Gutachtens, die
verschiedenen Verkehrssysteme zu entmischen, der richtige Ansatz",
positiv sei auch, dass die verschiedenen Akteure erstmals
gemeinsam versuchten, die Probleme zu lösen. „Dieser Konsens über
die Notwendigkeit der Ertüchtigung der Schienenwege ist
Voraussetzung für eine erfolgreiche Strategie bei den
Finanzierungsgesprächen mit dem Bundesverkehrsminister" sagt Dr.
Ulrich S. Soénius.

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