6. Februar 2012. Sie sind ein wichtiges Fundament der beruflichen Aus- und Weiterbildung: Rund 6.000 Prüferinnen und Prüfer engagieren sich derzeit allein bei der IHK Köln ehrenamtlich in 600 berufs- und fortbildungsbezogenen Ausschüssen. Sie kommen aus Unternehmen, Arbeitnehmervertretungen oder Berufskollegs, bzw. Bildungsträgern und sorgen so für Qualität und Praxisnähe der beruflichen Bildung. Im Rheinland sind sogar insgesamt 20.000 Prüferinnen und Prüfer aktiv. Rund 360 rheinische Prüferinnen und Prüfer, allesamt Vorsitzende von Prüfungsausschüssen, kamen heute (6. Februar) zum „Ersten Prüferkongress der IHKs im Rheinland“ in die IHK Köln, um sich über aktuelle Fragen des Prüfungsverfahrens und Prüfungsrechts auszutauschen.
„Ohne Ihr ehrenamtliches Engagement würde das System der beruflichen Bildung kaum funktionieren", dankte IHK-Präsident Paul Bauwens-Adenauer den Anwesenden. Für das deutsche System der beruflichen Bildung gebe es weltweit Lob und Anerkennung. Einer der Gründe für den nachhaltigen Erfolg sei das Expertenwissen aus der unternehmerischen Praxis, so der IHK-Präsident weiter. Darüber hinaus sei „die bundesweite Vergleichbarkeit der Abschlüsse einmalig - für den Industriemechaniker in Köln gelten die gleichen Prüfungsanforderungen wie für den Industriemechaniker in Hamburg. Dies fördert die Mobilität und stellt sicher, dass jeder Arbeitgeber in Deutschland sich auf das Qualitätssiegel 'IHK-geprüft' verlassen kann."
Der Prüferkongress der IHKs im Rheinland ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der IHK-Initiative Rheinland, getragen von den IHKs Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Köln, Mittlerer Niederrhein und Wuppertal-Solingen-Remscheid.
Foto: Robert Kneschke, Fotolia.com