Was können Spiele-Entwickler und Film- und Fernsehproduzenten voneinander lernen, und wie können Synergien jenseits von Lizenzierungsmodellen besser genutzt werden? Diese Fragen beantworteten Experten beider Branchen anlässlich der Games Developer Conference Europe (GDC Europe) am 16. August 2010 in Köln. Neben einem Technologie- und Wissenstransfer eröffnet eine engere Zusammenarbeit neue Finanzierungswege, stärkt die Markenbildung, eröffnet neue Kundengruppen und reduziert Kosten - dies sind nur einige Ergebnisse der Zusammenkunft.
In mehreren Workshops, die das Mediencluster NRW, UBM TechWeb, die Stadt Köln, und die IHK Köln im Vorfeld durchgeführt hatten, haben in diesem Jahr verschiedene Repräsentanten aus dem Games-, Film- und TV-Segment aus Nordrhein-Westfalen gemeinsam konkrete Projektideen erarbeitet. Nun wurden während der GDC Europe diese Projekte innerhalb des „Games & Movies/TV Tracks“ einem breiten Publikum erstmals von Marc Lepetit (Phoenix Film), Dieter Schoeller (Headup Games) und Kai Rosenkranz (Nevigo), stellvertretend für deren Projektteams, vorgestellt. Bereits im vergangenen Jahr hatten IHK Köln und UBM TechWeb Games-Entwickler mit Film- und TV-Schaffenden zusammengeführt. Gemeinsam mit dem Mediencluster NRW und der Stadt Köln sind die Organisatoren in diesem Jahr einen Schritt weitergegangen. Dass konkrete Projekte entwickelt wurden ist ein Erfolg, der bereits die Aufmerksamkeit des benachbarten Auslands auf sich gezogen hat. Das Projektteam hatte nach seinem Vortrag eine Einladung nach Amsterdam erhalten. Inhalte des Workshops sind in der nebenstehenden PDF-Datei nachzulesen.
Auf der GDC Europe, Europas führender Spieleentwicklerkonferenz, trafen sich über 1.500 Besucher aus über 40 Ländern, um sich über die neuen Trends in der Games-Industrie mit führenden Experten auszutauschen und sich in über 80 Vorträgen weiterzubilden. Die veranstaltung fand im Vorfeld der gamescom statt, Europas größter Messe für interaktive Unterhaltungselektronik.