Der DIHK präsentierte am 21. Januar 2011 die Ergebnisse einer aktuellen Unternehmensumfrage der IHK-Organisation zu den Erfahrungen mit den neuen Bachelor- und Masterabsolventen und den benötigten Kompetenzen von Hochschulabsolventen beim Berufseinstieg.
Für viele Unternehmen in Deutschland wird der Fachkräftemangel zu einem ernsten Problem. Für die betriebliche Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte sind die Unternehmen in der Pflicht. Für den akademischen Fachkräftenachwuchs sind jedoch die Hochschulen verantwortlich. Die Qualität der Hochschulausbildung spielt eine entscheidende Rolle für die Innovationsfähigkeit der Unternehmen.
Die IHK-Organisation befragt regelmäßig Unternehmen, welche Erwartungen diese an Hochschulabsolventen haben. Damit sollen nicht zuletzt die Hochschulen bei der Abstimmung von Studieninhalten mit Anforderungen des Arbeitsmarktes unterstützt werden. Aktuell wurde eine Befragung von über 2000 Unternehmen ausgewertet, die Auskunft über die Erfahrungen mit den neuen Bachelor- und Masterabsolventen und die benötigten Kompetenzen von Hochschulabsolventen beim Berufseinstieg gibt.
Es zeigt sich: Die Mehrheit der Unternehmen ist zufrieden mit den neuen Abschlüssen Bachelor und Master. Viele Betriebe weisen aber auf Probleme hin, die eigentlich im Rahmen der Hochschulreform gelöst werden sollten. So zeigt die Umfrage, dass viele Hochschulabsolventen nicht ausreichend in der Lage sind, ihr erlerntes Wissen im Berufsalltag anzuwenden. Eine Verknüpfung des Studiums mit Praxiselementen wie Projektarbeit oder integierten Praktika ist deshalb notwendig.
Diese und weitere Resultate können der Dokumentation der Unternehmensbefragung "Erwartungen der Wirtschaft an Hochschulabsolventen" entnommen werden.
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Aktualisiert am 10.02.2012.