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Doppelter Abiturjahrgang 2013

Gute Karrierechancen für Abiturienten - von Ausbildung bis AusbildungHoch2

37 Prozent der Azubis im Bereich der IHK Köln haben beim Beginn der Ausbildung das Abitur oder die Fachhochschulreife in der Tasche. Etwa die Hälfte von ihnen sind klassische Abiturienten, wie diejenigen, die 2013 als doppelter Abiturjahrgang das Gymnasium abschließen. Diesen angehenden Abiturienten und ihren Eltern gab IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Herbert Ferger bei einer Infoveranstaltung zum doppelten Abijahrgang in der Aula der Universität Köln „das eindeutige Signal, dass nicht nur die Hochschule, sondern auch die berufliche Bildung interessante Optionen zu bieten hat für den Einstieg eines Abiturienten in eine erfolgreiche berufliche Karriere."

Der IHK-Hauptgeschäftsführer weiter: „Wir wissen um die Sorgen der Eltern, dass ihre Kinder unversorgt bleiben könnten, sehen den doppelten Abiturjahrgang 2013 aber mehr als gute Chance für unsere Ausbildungsunternehmen, auf der Suche nach guten Nachwuchskräften aus dem Vollen schöpfen zu können." Die IHK Köln hat daher eine Kampagne bei über 1.600 aktiven Ausbildungsunternehmen im IHK-Bezirk begonnen. Die IHK-Ausbildungsberater unterstützen die Unternehmen bei der Einrichtung von weiteren Ausbildungsstellen. Die IHK-Ausbildungsstellenvermittler helfen Unternehmen und Jugendlichen bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz.

„Die Entscheidung für eine Berufsausbildung heißt nicht auf einen akademischen Abschluss zu verzichten. Im IHK-Bezirk Köln existieren zahlreiche Kombistudiengänge, bei denen die Jugendlichen gleichzeitig einen beruflichen und einen Bachelor-Abschluss erlangen können", so Dr. Herbert Ferger weiter. So habe die IHK Köln in den vergangenen Monaten gemeinsam mit der Fachhochschule Köln verschiedene technische Studiengänge entwickelt, die im Bereich des allgemeinen Maschinenbaus und der Gebäudeautomation angesiedelt sind. Diese Studiengänge werden jeweils mit einem industriell-technischen IHK-Ausbildungsberuf kombiniert. Im kaufmännischen Bereich existiert zu fast jedem Ausbildungsberuf ein entsprechender akademischer Bildungsgang an verschiedenen privaten Hochschulen. „Übrigens können auch wir Auslandsaufenthalte während der Berufsausbildung anbieten, die dazu noch von Unternehmen finanziell unterstützt werden."

Man macht eine Berufsausbildung nicht "ins Blaue" hinein: Unternehmen entscheiden sich ganz bewusst und individuell für einen Bewerber und planen in der Regel auch schon mit seinem Einsatz in der Zukunft. Für Unternehmen ist die Rekrutierung eines jungen erfolgversprechenden Kandidaten eine Investition in die Zukunft, auf die sicher nicht leichtfertig verzichtet wird: „Eine duale Berufsausbildung oder ein Kombistudium sind stets am aktuellen Bedarf der regionalen Wirtschaft orientiert, sie garantieren Abiturienten finanzielle Unabhängigkeit von Beginn an und bieten nachweislich einen verlässlichen Schutz vor späterer Arbeitslosigkeit", so der IHK-Hauptgeschäftsführer.

Freie Ausbildungsplätze können online über die IHK-Lehrstellenbörse abgerufen werden: 
www.ihk-lehrstellenboerse.de.

Informationsplattform über Kombistudiengänge für Studieninteressierte und Unternehmen: 
www.dual-studieren-im-rheinland.de.

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